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Unsere Tiere

Auf der Arche-Alm leben mehr als 50 Tiere – rund 5 unterschiedliche Arten, deren Schutz hohe Priorität erfordert.
Unser Schwerpunkt liegt auf der landwirtschaftlichen Nutzung der Tiere. Durch den Erhalt der Rasen wollen wir eine nachhaltige Zuchtarbeit gewährleisten und so die Mindestbestandsgröße der Tiere fördern.

 

Pustertaler Sprinzen

Die Pustertaler Sprinzen stammen aus dem gleichnamigen Pustertal und sind bekannt für ihre Robustheit, Klauenstabilität, Charakterstärke und Langlebigkeit. Durch ihren stark ausgeprägten Mutterinstinkt werden sie häufig als Mutterkühe gehalten.
Das Fell der Tiere ist meist weiß-braun oder weiß-schwarz. Deshalb auch der Name „Sprinzen“ oder „Schecken“, da der Eindruck entstehen kann, ein Maler hätte die Tiere mit schwarzer oder brauner Farbe angespritzt.

 

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Mangalica Schweine

Auch als Wollschweine bekannt, gehören zu den ältesten Schweinerassen Europas.
Die Schweine tragen ein dichtes Fell (Wolle), dass dem Schutz vor Kälte und Hitze dient und eine ganzjährige artgerechte Haltung im Freien ermöglicht. Die Farbgebung des Fells reicht von rot über schwarz/weiß bis zu blond.
Die Schweine besitzen eine hervorragende Fett- und Fleischqualität mit geringem Cholesteringehalt, dessen Fettzusammensetzung dem Olivenöl ähnelt. Bekannt ist das Mangalica Schwein für seinen Rückenspeck, aus dem der sog. „Kübelspeck“ hergestellt wird.

 

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Blobe Ziege

Die kräftig gebaute Gebirgsziege, bei der in der Regel beide Geschlechter behornt sind, ist eine der ältesten Gebirgsziegenrassen.
Die Hochgebirgsrasse ist äußerst robust, widerstandsfähig und genügsam. Durch ihr graues Fell mit dichter Unterwolle ist die Blobe Ziege vor jeder Witterung geschützt und kann so das ganze Jahr im Freien gehalten werden.
Auf Grund ihre besonderen Eigenschaften gilt die Rasse als Mehrnutzungsrasse und wird für die Fleisch-und Milchproduktion sowie zur Landschafts- und Almpflege genutzt. Bei der Landschaftspflege werden die Tiere gegen die Verbuschung der Almweiden („Schwenden”) eingesetzt, um so das „Schrumpfen“ der Weidefläche zu verhindern.

 

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Österreichischer Kurzhaarpinscher

Beim Österreichischer Kurzhaarpinscher handelt es sich um eine der ältesten und seltensten Landhunderassen.
Früher war er der bescheidene und haustreue Wächter kleinerer Bauernhöfe. Hielt Stall und Scheune rattenfrei, half beim Viehtreiben und beschützte das Federvieh vor dem Fuchs. Ab den 1940er Jahren verlor er jedoch stark an Popularität, so das Ende der 1970er Jahre die Rasse stark vom Aussterben bedroht war.

Ein besonderes Merkmal ist der weiße „Latz“ auf der Brust und sein signifikanter Birnenschädel.

Als genügsamer, haustreuer, pflegeleichter und robuster Haus- und Hofhund ist der Pinscher ist zum einen der richtige Hund für naturverbundene Menschen, die einen Kameraden mit temperamentvollem Charakter suchen und zum anderen ein anhänglicher und sehr spielfreudiger Familienhund.

 

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Appenzeller Spitzhauben-Hühner

Anfang der 1950er Jahre war die Rasse stark vom Aussterben bedroht. Erst ein Projekt im Jahre 1983 nahm sich der Zucht der bedrohten Spitzhaubenhühner an.

Ein besonderes Merkmal der Hühner ist der markante „Schopf“ (Federbüschel), der an die Appenzeller Trachtenhaube erinnert. Sie besitzen nur kleine Kehllappen und statt eines Kammes, zwei Hörnchen. Die Hühner gibt es in fünf Farbschlägen: goldschwarz-getupft, schwarz, blau, silberschwarz-getupft und chamois-weiß getupft.

Die mittelgroßen Hühner sind ideal an die Bedingungen der alpinen Gegebenheiten angepasst und zeichnen sich durch Langlebigkeit, Vitalität sowie als hervorragende Kletterer und Flugkünstler aus. Am wohlsten fühlen sich die Hühner in der Freilandhaltung, mit viel Platz für Auslauf.

 

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